Studierende der Pflege sind sehr gefragt

Zum ersten Mal fanden die traditionellen «Kontaktgespräche» an der OST – Ostschweizer Fachhochschule mit Fokus auf das Departement Gesundheit statt.

Der Austausch zwischen OST-Studierenden und Arbeitgebenden – geleitet durch das Career Center – war ein «voller Erfolg», wie Magdalena Hilfiker, Leiterin des «Career Centers Gesundheit» berichtet. Studierende und Arbeitgebende miteinander zu vernetzen, das ist das Ziel der Kontaktgespräche. Im Bereich Gesundheit gibt es jedoch eine Besonderheit: «Hier bewerben sich die Betriebe um die Studierenden, nicht umgekehrt, wie es sonst üblich ist», betont Magdalena Hilfiker.

Die aktuellen Arbeitsmarkt-Zahlen im Pflegebereich sprechen für sich: 11'000 offene Stellen gibt es schweizweit: von Akut- und Langzeitpflege über Psychiatrie und Rehabilitation bis zur Spitex. «Die Vielfältigkeit des Pflegeberufs ist oft noch nicht bekannt. Das ist schade. Unseren Absolventinnen und Absolventen steht ein breites Spektrum an Möglichkeiten offen», führt Magdalena Hilfiker aus.

Siebzehn Betriebe stellten sich den Studierenden vor. Das Feedback war durchweg positiv. Die Studierenden schätzten es, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den Betrieben kennenzulernen, und auch die Transparenz in Bezug auf finanzielle Rahmenbedingungen war für sie sehr informativ. Für die Arbeitgebenden verliefen die Kontaktgespräche ebenfalls konstruktiv, denn die OST ist für sie attraktiv, um hochqualifiziertes Personal zu gewinnen. Arbeitgebende wissen die Professionalität der Lehre an der OST zu schätzen. Entsprechend gross war ihr Interesse an den Kontaktgesprächen.

«Studierende der Pflegewissenschaften haben fast schon die Qual der Wahl», meint Magdalena Hilfiker. «Mehr als eine Bewerbung zu schreiben, ist schon fast eine Seltenheit beim Einstieg in die Berufswelt.»