Forschungsprojekt

Dezentraler Pestizidabscheider in modularer Kompaktbauweise

Im Rahmen des Projekts wird ein modular aufgebautes Behandlungskonzept für landwirtschaftliches Waschwasser entwickelt, welches die Pflanzenschutzmittel wirkungsvoll aus dem Wasser entfernt und damit den Austrag in die Umwelt unterbindet.

Das Konzept umfasst zwei Behandlungsstufen. Das Partikel-Modul vereinigt bewährte Verfahren zur Abtrennung von Feststoffen aus Wasser. Je nach Wasserqualität werden Sedimentation und Filtration kombiniert, um das Pestizid-Modul vor Schwebstoffen zu schützen. Im Pestizid-Modul werden mit einer besonders leistungsfähigen granulierten Aktivkohle die gelösten Pestizide aus dem Wasser entfernt. Die Beschickung der Aktivkohle-Kolonnen erfolgt batchweise, so wie das Waschwasser anfällt. Das behandelte Waschwasser zirkuliert durch die mit der Aktivkohle befüllten Kolonnen. Das Pestizid-Modul ist alleine oder in Kombination mit einem Partikel-Modul einsetzbar.

Die Anlage ist technisch einfach und lässt sich ganzjährig betreiben. Die Anlagenauslegung kann den Bedürfnissen in Gemüse-, Obstbau oder Landwirtschaft angepasst werden. Die Behältergrössen liegen typischerweise zwischen 1 und 3 m3 Volumen. Die beiden entwickelten Module sind mit einem Mineralölabscheider oder anderen Behandlungsverfahren kombinierbar.

Dokumente:

Factsheet

Laufzeit: 01.01.2016 - 01.01.2020

Projektfinanzierung:

Innosuisse

Kooperation:

Creabeton Materiaux AG

Institut für Energietechnik (IET)

FHNW - Institut für Ecopreneurship