CAS Internationale Sicherheit
Friedensförderung, Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe
Im CAS Internationale Sicherheit eignen Sie sich umfassendes Wissen in den Bereichen zivile und militärische Friedensförderung sowie Wiederaufbauhilfe an und lernen praxisnahe Methoden der Konfliktprävention kennen. Gleichzeitig entwickeln Sie ein Verständnis für komplexe globale Zusammenhänge und die Fähigkeit, innovative Lösungsansätze zu erarbeiten – dies auch unter Einbezug neuer Technologien.
Abschluss
Certificate of Advanced Studies CAS in Internationale Sicherheit (15 ECTS-Punkte)
Dauer
12 Tage, berufsbegleitend
Die Anzahl der Tage kann je nach Durchführung variieren. Es gilt der aktuelle Terminplan.
Kosten
CHF 7900.– inkl. Unterlagen, Leistungsnachweisen und Zertifikat (Preisänderungen vorbehalten)
Studienbeschreibung
Neue Technologien und Finanzierungsmodelle eröffnen der Schweizer Entwicklungspolitik Chancen, ihre Projekte effizienter, wirkungsvoller und nachhaltiger zu gestalten.
Der CAS Internationale Sicherheit zeigt auf, wie Nachhaltigkeit, Sicherheit und Entwicklung miteinander verwoben sind – eine Perspektive, die in der heutigen Welt der globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, Energiewende und Ressourcenknappheit unverzichtbar geworden ist.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem wichtigsten Beitrag, den die Schweiz für die Welt leistet: die zivile und militärische Friedensförderung. Neben der Schweizer Tradition und Kultur der Friedensförderung werden die konkreten Methoden der Friedensprävention und der Friedenskonsolidierung und ihre Auswirkungen/Erfolge/Misserfolge mit Expertinnen und Experten aus der Praxis analysiert. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die konkrete Wiederaufbauhilfe nach kriegerischen Konflikten oder Naturkatastrophen.
In diesem Kurs erlangen Sie nicht nur fachliche Expertise, sondern entwickeln auch die Fähigkeit, komplexe globale Zusammenhänge zu durchdringen und innovative Lösungsansätze zu erarbeiten. Das macht Sie zur gefragten Fachkraft in einer Zeit, in der sowohl öffentliche als auch private Organisationen nach Expertinnen und Experten in diesen Bereichen suchen. Zudem erlangen Sie ein kritisches Bewusstsein für globale Ungleichheiten.
Studieninhalte
Friedensförderung
- Konfliktprävention
- Militär- und Friedensdiplomatie
- Mediation
- Post-Konflikt-Wiederaufbau
- Fallbeispiele: Somalia, Sudan, Ruanda, Jemen
- Praktische Ansätze zur Friedenskonsolidierung
- Rolle internationaler Organisationen und zivilgesellschaftlicher Akteure
- Innovative Methoden der Konflikttransformation
Entwicklungszusammenarbeit
- Entwicklungsfinanzierung
- Zusammenarbeit in verschiedenen Regionen (Fallbeispiele):
- Afrika
- Nahost
- Südamerika
- Süd-Süd-Kooperation
- Rolle des Privatsektors und der Zivilgesellschaft
- Digitale und technische Transformation in Entwicklungsländern
- Ressourcenschutz
Internationale Katastrophenhilfe
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz
- Satellitentechnologie im Katastrophenschutz
- Risiko- und Gefahrenanalyse
- Wiederaufbau
Dieser CAS kann als in sich geschlossene Weiterbildung oder als Teil des DAS Geopolitik, Wirtschaft und Sicherheitsrecht absolviert werden. Zudem ist ein MAS in Sicherheitsrecht und Sicherheitspolitik in Planung, an den dieser CAS angerechnet werden könnte.
Dozierende
Dr. iur. Esther Omlin
Dozentin für Wirtschaftsrecht und Sicherheitsrecht an der OST – Ostschweizer Fachhochschule
Prof. Dr. iur. Patrick L. Krauskopf
Professor für Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht, Leiter Kompetenzzentrum Business Law an der OST – Ostschweizer Fachhochschule
Oberst Markus Widmer
Verteidigungsattaché Berlin
Zudem dozieren Vertreterinnen und Vertreter folgender Organisationen:
- Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
- Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), zivile Friedensförderung
- Swissint
- Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
- Katastrophenhilfekorps
Zielgruppe und Zulassung
Zielgruppe
Dieser Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus folgenden Organisationen und Institutionen:
- EDA, DEZA
- NGOs
- Stiftungen mit Projekten im Ausland
- Armee
- Bevölkerungsschutz
- Polizei
- Bundesamt für Grenzsicherheit
- Internationale Organisationen
Zulassung
Zugelassen sind Personen
- mit einem anerkannten Tertiärabschluss (Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule oder Höhere Fachprüfung);
- mit qualifizierter Berufserfahrung;
- mit einer Tätigkeit in einem Arbeitsfeld, in dem sie das Gelernte umsetzen können (Prinzip Transferorientierung).
Bewerberinnen und Bewerber, die über vergleichbare Abschlüsse und entsprechende Berufserfahrung verfügen, können auf Basis einer individuellen Prüfung des Dossiers aufgenommen werden.
Abschlusskompetenzen
Nach Abschluss dieses Kurses
- verstehen Sie komplexe globale Zusammenhänge;
- sind Sie in der Lage, innovative Lösungsansätze unter Einbezug neuester Technologien zu entwickeln;
- kennen Sie die schweizerische Sicherheits- und Entwicklungspolitik;
- erkennen Sie Chancen für die Schweiz in der internationalen Zusammenarbeit;
- sind Sie in der Lage, durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Perspektiven zu wechseln;
- können Sie Risiken antizipieren;
- besitzen Sie die Fähigkeit, geeignete Vorbeuge- und Abwehrmechanismen zu erkennen und zu entwickeln.
Kursleitung
Dr. iur. Esther Omlin
IFL Institut für Finance und Law Kompetenzzentrum Business Law
+41 58 257 17 25 esther.omlin@ost.ch
Prof. Dr. iur. Patrick L. Krauskopf
IFL Institut für Finance und Law Leiter Kompetenzzentrum Business Law
+41 58 257 39 94 patrick.krauskopf@ost.ch
Studienkoordination
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