Anderes Land, andere bauingenieurspezifische Gegebenheiten
Im Studium faszinierten Melissa Haumüller besonders die Module Verkehrssicherheit und Nachhaltige Infrastruktur. Norwegen zählt weltweit zu den Vorreitern in der Verkehrssicherheit. «Ich fand es äusserst spannend zu sehen, mit welchen Konzepten und Massnahmen die Zahl der Verkehrsunfälle kontinuierlich reduziert wird», betont sie. Auch das Thema Nachhaltigkeit eröffnete ihr neue Perspektiven darauf, wie Infrastrukturplanung durchdacht umgesetzt werden kann.
Ergänzt wurde das Semesterprogramm durch das Modul Geotechnik – Feld- und Laboruntersuchungen. Im Rahmen eines Projekts wurden Feldversuche und Labortests durchgeführt, um die Machbarkeit eines neuen Campus in Trondheim zu evaluieren. «Dabei lernte ich viel über die norwegischen Bodenverhältnisse, insbesondere über den dort typischen Schnellton.»
Gemeinsamkeiten verbinden
Die Studentin knüpfte viele neue Kontakte mit Studierenden aus Norwegen als auch aus aller Welt: «Ich lernte andere Kulturen kennen und wie ich mich in einem internationalen Umfeld zurechtfinde.» Ein weiteres Highlight war das Mitspielen im Studentenorchester «Dei Taktlause». Dadurch wurde sie schnell Teil einer offenen, herzlichen Community, die zahlreiche gemeinsame Aktivitäten ermöglichte. Ganz nebenbei lernte sie auch einige norwegische Begriffe, die den Alltag erleichterten.
Magische Naturerlebnisse
«Ein persönliches Highlight war es für mich, die Nordlichter endlich mit eigenen Augen zu sehen.» Neben dem Studium nutzte sie die Chance, Norwegen zu entdecken. In Tromsø, im arktischen Kreis, beobachtete sie Orcas, bestaunte die verschneite Landschaft und wagte sich sogar zum Eisbaden im Fjord. Auch Trondheim selbst überzeugte die Studentin als Studien- und Lebensort – geprägt von Fjord und Natur.
Mehr als ein Auslandssemester
Neben fachlichem Wissen nimmt Melissa Haumüller viele persönliche Eindrücke mit – vom selbstständigen Leben in einem anderen Land bis hin zu unvergesslichen Momenten in der Natur Norwegens: «Dieses Semester wird mir lange als ein sehr positives Ereignis in Erinnerung bleiben und mich persönlich wie auch beruflich nachhaltig prägen.»




