Neue Professur schliesst Lücke im Schweizer Bildungsmarkt

Die OST bietet als einzige Hochschule der Schweiz eine umfassende Raumplanungsausbildung auf Bachelorniveau an. Mit der neu geschaffenen Professur Städtebau / Stadtplanung am IRAP Institut für Raumentwicklung wird im Bachelor-Studiengang die stadtplanerische Ausbildung gestärkt und das Know-how auf dem Gebiet der digitalen Planungsmethoden erweitert.

Ab dem Herbstsemester 2022 wird Philipp Krass die neu geschaffene Professur am IRAP übernehmen. Der studierte Raum- und Umweltplaner bringt langjährige Erfahrung in der Stadtplanung mit, sowohl in der Praxis als auch in Lehre und Forschung. Er ist Gründer und Mitinhaber des Planungsbüros berchtoldkrass space&options in Karlsruhe, welches deutschlandweit und in der Schweiz tätig ist. Zu seinen namhaftesten Projekten in der Schweiz gehören die Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040, das Metrobild Zürich oder das Teilprojekt Quartierszentren und -entwicklung im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts STEK 2016 von Bern.

Im Schwerpunkt Städtebau profitieren angehende Raumplaner:innen an der OST bereits heute vom breiten Know-how im Bereich der Planung städtischer Räume, der Ortsplanung sowie Ortsbildschutz. Bisher deckte der Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung vor allem den Städtebau mit Bezug zur Architektur und städtebaulichen Ensembles einerseits sowie mit Bezug zur Stadtentwicklung ab, welche die gesamtstädtische Entwicklung auf einer übergeordneten Massstabsebene fokussiert. Mit einer neuen Professur ab August 2022 ergänzt der Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung sein Angebot mit dem Schwerpunkt Stadtplanung, der die Raumplanung von Quartieren und Arealen in städtischen, urbanen Räumen in der Schweiz ins Zentrum stellt. Auch in der angewandten Forschung und Weiterbildung wird sich das IRAP mit der neuen Setzung weiterentwickeln.

Die Verstärkung in der stadtplanerischen Ausbildung ist auch eine Antwort auf die Lücke im Schweizer Bildungsmarkt: In den kommenden Jahren stehen schweizweit bei rund 160 Städten, Gemeinden und Planungsbüros zahlreiche Positionen im Bereich Stadtplanung zur Besetzung an, die den erwähnten Fokus verlangen. Wurden diese Stellen aufgrund der bestehenden Studiengänge bisher überwiegend mit Fachpersonal aus dem Ausland besetzt, soll das erweiterte Ausbildungsangebot der OST künftig die Chance eröffnen, noch mehr junge Kolleginnen und Kollegen mit Hintergrund in Städtebau und Stadtplanung an einer Schweizer Hochschule mit lokalen Bezügen auszubilden.

Mit der neuen Professur baut das Departement Architektur, Bau, Landschaft, Raum der OST auch das Know-how im Bereich der digitalen Analyse-, Entwurfs- und Planungsmethoden aus. Sie kommt damit den veränderten Anforderungen an das Berufsbild der Raumplaner:innen nach.

 

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Neue Professur schliesst Lücke im Schweizer Bildungsmarkt

Die OST bietet als einzige Hochschule der Schweiz eine umfassende Raumplanungsausbildung auf Bachelorniveau an. Mit der neu geschaffenen Professur Städtebau / Stadtplanung am IRAP Institut für Raumentwicklung wird im Bachelor-Studiengang die stadtplanerische Ausbildung gestärkt und das Know-how auf dem Gebiet der digitalen Planungsmethoden erweitert.

Ab dem Herbstsemester 2022 wird Philipp Krass die neu geschaffene Professur am IRAP übernehmen. Der studierte Raum- und Umweltplaner bringt langjährige Erfahrung in der Stadtplanung mit, sowohl in der Praxis als auch in Lehre und Forschung. Er ist Gründer und Mitinhaber des Planungsbüros berchtoldkrass space&options in Karlsruhe, welches deutschlandweit und in der Schweiz tätig ist. Zu seinen namhaftesten Projekten in der Schweiz gehören die Räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040, das Metrobild Zürich oder das Teilprojekt Quartierszentren und -entwicklung im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts STEK 2016 von Bern.

Im Schwerpunkt Städtebau profitieren angehende Raumplaner:innen an der OST bereits heute vom breiten Know-how im Bereich der Planung städtischer Räume, der Ortsplanung sowie Ortsbildschutz. Bisher deckte der Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung vor allem den Städtebau mit Bezug zur Architektur und städtebaulichen Ensembles einerseits sowie mit Bezug zur Stadtentwicklung ab, welche die gesamtstädtische Entwicklung auf einer übergeordneten Massstabsebene fokussiert. Mit einer neuen Professur ab August 2022 ergänzt der Studiengang Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung sein Angebot mit dem Schwerpunkt Stadtplanung, der die Raumplanung von Quartieren und Arealen in städtischen, urbanen Räumen in der Schweiz ins Zentrum stellt. Auch in der angewandten Forschung und Weiterbildung wird sich das IRAP mit der neuen Setzung weiterentwickeln.

Die Verstärkung in der stadtplanerischen Ausbildung ist auch eine Antwort auf die Lücke im Schweizer Bildungsmarkt: In den kommenden Jahren stehen schweizweit bei rund 160 Städten, Gemeinden und Planungsbüros zahlreiche Positionen im Bereich Stadtplanung zur Besetzung an, die den erwähnten Fokus verlangen. Wurden diese Stellen aufgrund der bestehenden Studiengänge bisher überwiegend mit Fachpersonal aus dem Ausland besetzt, soll das erweiterte Ausbildungsangebot der OST künftig die Chance eröffnen, noch mehr junge Kolleginnen und Kollegen mit Hintergrund in Städtebau und Stadtplanung an einer Schweizer Hochschule mit lokalen Bezügen auszubilden.

Mit der neuen Professur baut das Departement Architektur, Bau, Landschaft, Raum der OST auch das Know-how im Bereich der digitalen Analyse-, Entwurfs- und Planungsmethoden aus. Sie kommt damit den veränderten Anforderungen an das Berufsbild der Raumplaner:innen nach.

 

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