Fokusthemen des Kompetenzzentrums Demenz

Versorgungsarrangements

Für die Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz stehen mittlerweile eine Vielzahl an Versorgungskonzepten zur Verfügung, um deren Lebensqualität zu fördern und zu erhalten. Trotzdem stellt sich die Frage, welche pflegerischen Konzepte im Versorgungsalltag geeignet sind und die erwünschte Wirkung erzielen. Wir unterstützen Sie in der Entwicklung, Implementierung und Evaluation unterschiedlicher Versorgungskonzepte für Personen mit Demenz im ambulanten und stationären Bereich.

Seit 2021

AGE-INT: Internationale Expertise der Schweiz für "Innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft"
Finanziert durch: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
Kooperationspartner: Ostschweizer Fachhochschule / OST - St.Gallen, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Fachhochschule Bern (BFH), Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Universität Genf (UniGE), Universität Zürich
Teilprojekt 3: Verifizierung eines Versorgungsmodells für Personen mit Demenz im Aktusetting
Gesamt- und Teilprojektleitung: Heidi Zeller

COVID19-Ostschweiz: Covid-19 bedingtes Erleben und Handeln im Setting der stationären Demenz-Pflege in der Ostschweiz
Finanziert durch: Dietschweiler Stiftung St. Gallen und Gesundheitsdepartement St. Gallen
Projektleitung: Heidi Zeller

ANKER: Angehörige als Kooperationspartner*innen in der Versorgung von Personen mit Demenz
Finanziert durch: Alzheimer Schweiz und Ebnet-Stiftung
Kooperationspartner: Gemeinde Bassersdorf, RaJoVita-Stiftung Rapperswil-Jona, Versorgungsnetzwerk Chur, Versorgungsnetzwerk Schaffhausen
Projektleitung: Steffen Heinrich, Martin Müller

 

Seit 2020

Implementierung eines Konzeptes für eine spezialisierte Station für Menschen mit Demenz, die an einer Akuterkrankung oder Unfallfolgen leiden, in der Geriatrischen Klinik St. Gallen: wissenschaftliche Begleitung eines Praxisentwicklungsprojektes mit Ansätzen der Aktionsforschung
Finanziert durch: Ebnet-Stiftung
Kooperationspartner: Geriatrische Klinik St. Gallen AG
Projektleitung: Heidi Zeller

 

Seit 2019

MoTeP – Bedarfsanalyse für eine Teilzeit-Pflegeausbildung für Quereinsteigende mittels Online-Befragung
Finanziert durchKanton St. Gallen – Gesundheitsdepartment
Kooperationspartner: Kanton St. Gallen – Gesundheitsdepartment
Projektleitung: Steffen Heinrich

2020

Competence Center Dementia Care
Finanziert durch: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI
Kooperationspartner: Universitäten Genf (Centre interfacultaire de gérontologie et d'études des vulnérabilités, CIGEV) und Zürich (Zentrum für Gerontologie, ZfG).
Projektleitung: Heidi Zeller

Evaluation: Projekt «Gute Lebensqualität mit der Diagnose Demenz»
Finanziert durch: Viventis Stiftung
Kooperationspartner: Stadt Frauenfeld
Projektleitung: Heidi Zeller​​​​​​​

 

2019

Basale Stimulation in der letzten Lebensphase
Finanziert durch: Ria und Arthur Dietschweiler Stiftung
Projektleitung: Susi Saxer

Telepräsenz-Roboter im häuslichen Lebens- und Pflegearrangement von Personen mit Demenz im ländlichen Raum (RoboLand)
Finanziert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Deutschland
Kooperationspartner: H. Bleses, Hochschule Fulda; E. Prassler, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg; R. Hitzler, Universität Dortmund
Projektleitung: Thomas Beer

 

2018

Wandern für Menschen mit Demenz, die zu Hause leben
Finanziert durch: Ria und Arthur Dietschweiler Stiftung
Projektleitung: Susi Saxer​​​​​​​​​​​​​​

Neue Technologien

Neuen Technologien treffen sowohl auf Hoffnungen als auch Befürchtungen. Diese Gefühle betreffen im Kontext der Demenz auch besonders vulnerable Gruppen. Roboter, Künstliche Intelligenz, Assistenz- oder Überwachungssysteme sowie Telepräsenz sind Stichworte, die Fragen aufwerfen. Es sind Fragen die der fachlichen und ethischen Reflexion bedürfen. Diesen Fragen widmet sich das KDE in einem kollaborativen Ansatz. Hierzu nutzen wir als Plattform das SimDeC - einen Treffpunkt, an dem sich verschiedenste Akteure am Runden Tisch austauschen können. Die Erkenntnisse bündeln wir in Fortbildungsprogrammen und öffentlich verfügbaren Informationen.

AGE-INT: Internationale Expertise der Schweiz für "Innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft"
Finanziert durch: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
Kooperationspartner: Ostschweizer Fachhochschule / OST - St.Gallen, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Fachhochschule Bern (BFH), Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Universität Genf (UniGE), Universität Zürich
Teilprojekt 4: Entwicklung und Evaluation von immersiven virtuellen Praktiken als Bildungsprodukt zur Beschreibung von Demenzerleben
Teilprojekt 5: Interdisziplinäre Forschungswerkstatt zur Technisierung und Digitalisierung der Lebenswelt von Personen mit Demenz
Teilprojektleitung: Thomas Beer

 

 

Aktivitiätsförderung für Menschen mit Demenz

Körperliche Aktivierung stellt eine der wirksamsten Massnahmen zum Erhalt der Alltagsfähigkeiten von Menschen mit Demenz und ihrer Lebensqualität dar. Gleichzeitig besteht in dem Themenfeld noch grosser Handlungsbedarf im Bereich der pflegerischen Versorgung. Das KDE hat als einen Schwerpunkt die Forschung zur Förderung körperlicher Aktivität von Menschen mit Demenz gesetzt. Ein entsprechendes Fortbildungsprogramm für Pflegepersonen wird ebenfalls angeboten. Nähere Infos dazu finden Sie unter der Rubrik "Fort- und Weiterbildungen".

AGE-INT: Internationale Expertise der Schweiz für "Innovative Lösungen für eine alternde Gesellschaft"
Finanziert durch: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation
Kooperationspartner: Ostschweizer Fachhochschule / OST - St.Gallen, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), Fachhochschule Bern (BFH), Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Universität Genf (UniGE), Universität Zürich
Teilprojekt 1: Entwicklung einer Praxisleitlinie mit Best-Practise Intervention zur pflegerischen Förderung physischer Aktivität von Menschen mit Demenz in der stationären Langzeitpflege
Teilprojektleitung: Steffen Heinrich

Verhaltensbezogene Phänomene

Herausforderndes Verhalten ist eines der Phänomene, die bei vielen Personen mit Demenz im Verlauf ihrer Erkrankung beobachtbar sind und für die Pflege- und Betreuungspersonen oft belastender sind als die mit der Erkrankung einhergehenden kognitiven Beeinträchtigungen. Neben der Forschungstätigkeit in diesem Themenfeld bieten wir Weiterbildungen, Seminare und Inhouse-Schulungen an, um Institutionen und Pflegefachpersonen in der Entwicklung und Vertiefung von Handlungspraktiken in der Pflege und Betreuung von Personen mit Demenz zu unterstützen.

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