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Soziale Innovationen und Alter(n)

Am Kompetenzzentrum Soziale Innovationen und Alter(n) verstehen wir soziale Innovationen als Massnahmen, Modelle, Konzepte für gezielte Veränderungen im sozialen Miteinander, in Organisationen oder in Netzwerken. Sie schaffen neue Möglichkeiten für Inklusion, Integration und soziale Teilhabe in unterschiedlichen Kontexten, fördern Gemeinschaft und sozialen Zusammenhalt und reduzieren Risiken wie Einsamkeit oder soziale Ausgrenzung.

Warum das soziale Umfeld entscheidend für gesundes Altern ist

Altern ist mehr als ein biologischer Prozess – es ist ein sozialer, kultureller und individueller Entwicklungsprozess. Ob und wie Menschen gesund altern, hängt nicht nur von ihrem körperlichen und mentalen Zustand ab, sondern vor allem davon, wie ihr soziales Umfeld gestaltet ist: Familie, Nachbarschaft, Vereine und Verbände sowie professionelle Versorgungs- und Unterstützungsformen wie Alters- und Pflegeheime können wichtige Ressourcen für ein gesundes Altern zur Verfügung stellen. Sie stärken die Zugehörigkeit, Geborgenheit, Sicherheit, Anerkennung und Wertschätzung. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels braucht es neue soziale Lösungen – soziale Innovationen –, damit Menschen in der späten Lebensphase unabhängig von ihrer individuellen Lebenslage die Möglichkeit erhalten, die Ressourcen ihres sozialen Umfelds gezielt zu nutzen, um gesund und selbststbestimmt zu leben.

Fokusthemen

Alle Schwerpunktthemen des Kompetenzzentrum Soziale Innovationen und Alter(n) orientieren sich an dem Anspruch, soziale Ungleichheit zu verringern und Altersdiskriminierung entgegenzuwirken. Wir betrachten soziale Teilhabe, Engagement, Intergenerationalität und Wohnen immer auch aus der Perspektive von Gerechtigkeit, Diversität und Inklusion. 

Soziale Teilhabe, Engangement und Disengagement

Soziale Teilhabe ist eine der zentralen Voraussetzungen für ein gesundes Altern im Sinne der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens versteht. 

Wohn- und Lebensformen & Wohnpraktiken im hohen Alter

Die Gestaltung von Wohn- und Lebensräumen beeinflusst die körperliche, mentale und vor allem auch soziale Gesundheit (im Sinne der sozialen Teilhabe und der Inklusion) im Alter massgeblich. 

Integenerationeller Dialog und Zusammenarbeit

Der Dialog zwischen Generationen ist eine wichtige Ressource für individuelle Resilienz und sozialen Zusammenhalt – und somit ein zentraler Bestandteil von Prävention und Gesundheitsförderung. 

Gesellschaftliche Herausforderungen erkennen

Unser Anspruch ist es, gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, sozialwissenschaftlich zu analysieren und gemeinsam mit den Beteiligten in die Praxis zu übersetzen. 

Dazu nutzen wir praxisnahe Formate wie etwa  Reallabore, orts- und kontextbezogene Forschungsräume, Social Innovation Labs, strukturierte Innovationsräume zur Entwicklung und Erprobung gesellschaftlicher Neuerungen oder innovative Co-Design-Prozesse, partizipative Methoden, bei denen Nutzerinnen und Nutzer aktiv in die Entwicklung von Lösungen eingebunden werden. Unsere Arbeit folgt dabei klaren ethischen Prinzipien: Wir achten auf die Autonomie aller Beteiligten, handeln im Sinne des subjektiven Wohlbefindens und des Gemeinwohls, vermeiden Schaden und setzen uns für Fairness, Gerechtigkeit und Inklusion ein.

 

Aktuelle Projekte des IAF

Team

Stefanie Sandra Wiloth

IAF Institut für Altersforschung Leiterin Kompetenzzentrum Soziale Innovationen & Altern

+41 58 257 35 75 stefanie.wiloth@ost.ch

Dr. sc. nat. Sarah Speck

IAF Institut für Altersforschung Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Stellvertretung für Stefanie Sandra Wiloth)

+41 58 257 12 55 sarah.speck@ost.ch

Samira-Salomé Hüsler, M.A.

IAF Institut für Altersforschung Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+41 58 257 16 23 samirasalome.huesler@ost.ch

Lisa Katharina Kortmann, Ph.D.

IAF Institut für Altersforschung Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+41 58 257 16 55 lisa.kortmann@ost.ch

Angelika Inge Studer

IAF Institut für Altersforschung Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+41 58 257 14 85 angelika.studer@ost.ch

Kontakt

IAF Institut für Altersforschung
Rosenbergstrasse 59, Postfach
9001 St.Gallen, Switzerland

Tel. +41 58 257 18 20
iaf@ost.ch