Forschungsprojekt

Intercultural Performance Management: Einfluss von Landes- und Unternehmenskultur auf den Unternehmenserfolg am Beispiel Schweizer Firmen in Russland

Ziel des Projektes ist es, exemplarisch die Landeskulturen der Schweiz und Russland sowie die Unternehmenskulturen der Anwendungspartner zu operationalisieren und in einem Kultur-Assessment-Tool abzubilden. Neuartig ist dabei die konsequente Verbindung von kulturellem Verhalten zum Finanzergebnis der Unternehmen. Projektergebnisse sind das um Kosten-Nutzen-Aspekte erweiterte Assessment-Tool, Handlungsempfehlungen für Unternehmen sowie eine entsprechende Vorgehensmethodik.

Unternehmen operieren heute vermehrt international und damit zwangsläufig kulturübergreifend. Dieses Vorgehen birgt viele Chancen, in neue Märkte vorzudringen und die Stärken unterschiedlicher Kulturen zu nutzen, aber auch Gefahren, wenn man sich der Unterschiede in kultureller Hinsicht zu wenig bewusst ist und sie nicht berücksichtigt. Das Projekt "Intercultural Performance Management" hatte zum Ziel, Unternehmens- und Landeskultur zu messen und deren Auswirkungen auf die Unternehmensleistung zu beschreiben. Diese Fragen wurden am Beispiel Schweizer Firmen, die in Russland tätig sind, untersucht. Russland wurde unter anderem deshalb ausgewählt, weil die landeskulturellen Unterschiede zur Schweiz besonders gross sind und somit allfällige Einflüsse auf Unternehmenskultur und Performance besser ersichtlich sind als dies in verwandten Kulturen der Fall wäre.

 

Laufzeit: 28.10.2016 - 30.04.2018

Projektfinanzierung:

Kommission für Technologie und Innovation (KTI)

Kooperation:

Intercultures Swiss GmbH

Denison Europe GmbH

Bühler AG, Novartis AG

Novartis

Holcim AG.