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Lernbereiche/Kompetenzen

Im Bachelor-Studium in Wirtschaftsinformatik an der OST entwickeln die Studierenden in fünf Lernbereichen Kompetenzen, die über das Fachwissen hinausgehen. Als erfolgreiche Führungskraft müssen sie nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch methodisch fit sein, im Team arbeiten können und ihre Stärken und Schwächen kennen. So werden Fähigkeiten wie kritische Selbstreflexion, kompetente Gesprächsführung und Teamfähigkeit gefördert. Kombiniert mit relevanten Fachinhalten macht dies das Wirtschaftsinformatik-Studium einzigartig.

 

Struktur des Studiums
Zu Beginn des Studiums wird die Basis für die Wirtschaftsinformatik-Ausbildung gelegt. Ergänzt werden diese Grundlagen – ganz im Sinne eines interdisziplinär vernetzten Studiums – mit einer soliden betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Ausbildung. Kontextmodule wie zum Beispiel Mathematik und Statistik oder Englisch runden das Grundwissen ab. 

Ab den folgenden Semestern setzen die Studierenden mit den Vertiefungen - Digital Business Management und Business Software Development - gezielt Schwerpunkte und erwerben spezifisches Wissen für die zukünftige Berufsqualifikation. In den Praxisprojekten wenden sie das Gelernte bereits während des Studiums an und erhalten von der Wirtschaftspraxis ein direktes, ehrliches und konstruktives Feedback, das ihr eigen- und sozialverantwortliches Denken und Handeln gezielt fördert und unterstützt.

Untenstehend findet sich eine Auflistung der Module pro Lernbereich. Die Semesterangaben beziehen sich auf das Vollzeitstudium. 

Die Module pro Lernbereich

Im Lernbereich «Wirtschaft und Recht» setzen sich die Studierenden sich mit ausgewählten Theorien, Konzepten, Methoden und Instrumenten der Managementlehre, des Rechnungswesens, der Volkswirtschaftslehre und des Rechts auseinander. Das Studium in diesem Lernbereich folgt einem systemischen Ansatz und fokussiert auf die Gestaltung von Organisationen unter Berücksichtigung des relevanten Umfelds. Die Lerninhalte dieses Bereichs fördern das systemische und vernetzte Denken.

Module

  • Systemisches Management
  • Vertrags- und Haftpflichtrecht
  • Finanzielles und Betriebliches Rechnungswesen
  • Ökonomie verstehen
  • Marketing
  • Capstone

Dieser Lernbereich umfasst u. a. Grundlagen des Software Engineerings, objektorientierte Programmierung, Architekturen von Anwendungssystemen, Daten und Datenstrukturen für Anwendungen in der Wirtschaftsinformatik sowie Aufbau und Realisierung von Datenbanksystemen.

Module

  • Grundlagen objektorientierte Programmierung
  • Datenmodellierung und Informationssysteme
  • Verlässliche IT-Infrastruktur
  • Architekturen verteilter Softwaresysteme

In diesem Lernbereich befassen sich die Studierenden mit Lerninhalten, die Erkenntnisgegenstände der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik integrativ miteinander verbinden. Dieser Lernbereich umfasst Themen wie Anforderungsmanagement, Geschäftsprozessmanagement, Informations- und Wissensmanagement, integrierte Business Software, Data Science und Artificial Intelligence sowie Themen der digitalen Transformation.

Module

  • Operatives Geschäftsprozessmanagement
  • Requirements Engineering
  • Projektmanagement
  • Informations- und Wissensmanagement
  • Integrierte Business Software
  • Data Science und Artificial Intelligence 
  • Gesellschaft und Nachhaltige Entwicklung
  • Wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten
  • English for Professional Communication 1
  • Wirtschaftsmathematik und Statistik
  • Wissenschaftliches Schreiben und Arbeiten 2
  • English for Professional Communication 2
  • Wirtschaftsmathematik und Statistik Wirtschaftsinformatik

Verschiedene Vertiefungs- und Ergänzungsmodule ab dem 3. Semester

Die Studierenden absolvieren im Laufe des Studiums zwei Praxisprojekte:

Praxisprojekt 1: Prozess und Bedürfnisse
Dieses Projekt wird von Studierenden im 4. Semester (Vollzeit) respektive im 6. Semester (berufsbegleitend/Teilzeit) durchgeführt. Für eine Prozessanalyse- und optimierung erstellen sie für Auftraggebende eine transparente Darstellung ihrer Abläufe, identifizierter Ineffizienzen und digitaler Potenziale – als Grundlage für gezielte Verbesserungen und weitere Digitalisierungsschritte. Für eine Bedürfnisanalyse verschaffen sie den Auftraggebenden Klarheit darüber, was eine digitale Lösung leisten muss, um wirklich zum Bedarf zu passen – als Basis für fundierte Entscheidungen und die spätere Umsetzung.

Praxisprojekt 2: Digitale Lösungen
Dieses Projekt wird von Studierenden im 6. Semester (Vollzeit) respektive im 8. Semester (berufsbegleitend/Teilzeit) durchgeführt. Für eine Software-Analyse (inkl. Anforderungsanalyse) bieten sie den Auftraggebenden fundierte Unterstützung bei der Auswahl und Bewertung digitaler Lösungen und/oder innovativer Technologien. Für IT-Konzepte entwickeln die Studierenden methodisch präzise und praxisnah einsetzbare Soll-Konzepte für klar abgegrenzte Unternehmensbereiche als Grundlage für strategische Entscheidungen und eine erfolgreiche Umsetzung.

Den Abschluss des Studiums bildet die Bachelorarbeit. Mit dieser zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind, eine Aufgabe selbstständig und wissenschaftlich zu bearbeiten. Hier kommt alles zusammen, was sie während des Studiums gelernt haben. 

Studienpläne Wirtschaftsinformatik in Tabellenform