Information, Kommunikation & Partizipation in Gemeinden

Welche Bedürfnisse haben Einwohnerinnen und Einwohner?

Der Informationsstand der Bevölkerung zu lokalpolitisch anstehenden Entscheidungen sinkt – und damit auch die Teilnahme an Gemeindeversammlungen, lokalen Wahlen und Abstimmungen. Ein Grund ist das Schwinden der Lokalpresse, ein zweiter die zunehmende Mobilität und ein dritter die zunehmend gefühlten Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen Gemeinde und Bevölkerung. Gleichzeitig steigt die Komplexität kommunaler Herausforderungen. Eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Vereinen, Institutionen, lokaler Wirtschaft und Gemeindepolitik sowie -verwaltung wird wichtiger.

Doch wie erreicht man als Gemeinde heutzutage seine Bevölkerung? Welche Kanäle sind relevant? Soll die Gemeinden auf Social Media aktiv werden und wenn ja, auf welchen Plattformen? Eine Standartantwort hierzu gibt es nicht. Die Kommunikationsbedürfnisse der Bevölkerung unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde.

Die meisten Gemeinden kommunizieren heute, ohne die Bedürfnisse ihrer Einwohnerschaft zu kennen. Hier setzt das modulare Angebot an: Je nach Anforderungen der Gemeinde können die relevanten Kommunikationsbedürfnisse der Bevölkerung erhoben, mit den Verantwortlichen bearbeitet und in ein neues oder bestehendes Kommunikationskonzept eingearbeitet werden.

Ziele des Angebotes

  • Erheben der Informations-, Kommunikations-, und Partizipationsbedürfnisse der Bevölkerung
  • Abgleichen der Informations-, Kommunikations- und Partizipationsaktivitäten der Gemeinde mit den Bedürfnissen der Bevölkerung
  • Implementierung der Erkenntnisse im bestehenden Kommunikationskonzept oder Erstellen eines neuen Kommunikationskonzepts.

Aufbau des Angebots

Modul 1: Quantitative Standortbestimmung

Mittels einer Bevölkerungsbefragung (Teilnahme online und offline möglich) werden die Kommunikationsbedürfnisse der Bevölkerung erhoben. Die Fragen werden gemeinsam mit der Gemeinde definiert. Die Resultate werden in einem Bericht festgehalten und inklusive Handlungsempfehlungen dem Gemeinderat präsentiert.

Modul 2: Qualitative Standortbestimmung

Auf Basis der Resultate von Modul 1 werden an einem oder mehreren Workshops mit relevanten Anspruchsgruppen für die Gemeindekommunikation die Resultate diskutiert, vertieft, Vorschläge diskutiert und neue entwickelt. Die Resultate werden in einem Bericht festgehalten und inklusive Handlungsempfehlungen dem Gemeinderat präsentiert.

Modul 3: Überführung der Resultate in neue oder bestehende Konzept

Je nach Bedürfnis der Gemeinde unterstützen wir die Verantwortlichen bei der Einarbeitung der Resultate in bestehende Kommunikationsgrundlagen oder entwickeln ein neues Kommunikationskonzept. Das Vorgehen ist nach Möglichkeit partizipativ, um die Bedürfnisse von Politik und Verwaltung optimal in ein alltags- und praxistaugliches Konzept zu überführen.

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Ihre Ansprechperson

Patrick Aeschlimann

IGD Institut für Gender & Diversity Dozent, Stv. Leiter

+41 58 257 12 03 patrick.aeschlimann@ost.ch