MAS in Mechatronik

Das Entwickeln, Herstellen und Verwenden mechatronischer Produkte erfordert fundiertes Wissen in den Ingenieurdisziplinen Mechanik, Elektronik und Informatik. Der MAS in Mechatronik bildet Fachleute zu technischen Generalisten mit Spezialkenntnissen in der mechatronischen Produktentwicklung und Automatisierungstechnik weiter und befähigt sie, marktgerechte Neuheiten zu entwickeln und zu fertigen.  

Die Mechatronik zielt auf die Verbesserung der Funktionalität eines technischen Systems ab. Erreicht wird dies durch eine enge Verknüpfung mechanischer, elektronischer und datenverarbeitender Komponenten.

Im berufsbegleitenden MAS in Mechatronik erlangen die Studierenden ein fundiertes Fachwissen auf dem Gebiet der Mechatronik. Wahlmodule erlauben eine Vertiefung oder Verbreiterung von Wissen und ermöglichen eine individuelle Schwerpunktsetzung . Ziel ist die praktische Umsetzung und Anwendung der gelernten Inhalte.

 

Auf einen Blick

Titel

Master of Advanced Studies MAS in Mechatronik (60 ECTS-Punkte)

Schwerpunkte

Ergänzend dazu absolvieren die Studierenden den CAS Elektromechanik oder den CAS Embedded Systems. 

Nutzen

Der Masterabschluss erlaubt den Absolventinnen und Absolventen, komplexe technische Projektaufgaben und Leitungsfunktionen in nationalen und internationalen Unternehmen, Verbänden und Institutionen zu übernehmen.

Dauer

Berufsbegleitend, 110 Präsenztage

(Anzahl Präsenztage variiert je nach Lehr- und Lernform in den jeweiligen CAS. Verbindlich sind die aktuellen Terminpläne der CAS)

Kosten

Bei Gesamtzahlung CHF 17 250, inkl. Einschreibegebühr, Unterlagen, Leistungsnachweisen und Diplom (Preisänderungen vorbehalten)

Zulassung

Anerkannter Tertiärabschluss, mehrjährige qualifizierte Berufserfahrung, Tätigkeit in einem entsprechenden Arbeitsfeld

Durchführungsort

Studienzentrum St.Gallen der OST – Ostschweizer Fachhochschule

Beginn

24. September 2021

Studieninhalte

Für diese Weiterbildung müsse Module im Umfang von mindestens 50 ECTS-Punkten im Rahmen der Zertifikatslehrgänge erfolgreich abgeschlossen werden. Für jeden erfolgreich abgeschlossenen Zertifikatslehrgang werden 12 bis 14ECTS-Punkte angerechnet. 

Pflicht-Module
Wahl-Module

Als Abschluss dieses Weiterbildungsmasters verfassen die Studierenden eine Masterarbeit und vertreten diese mündlich (Disputation).

Alle Lehrgänge können auch einzeln als in sich geschlossene Weiterbildung besucht werden. Der Einstieg in den MAS in Mechatronik ist mit jedem dieser CAS möglich.

Master-Thesis

Mechatronische Produktentwicklung: 10 ECTS-Punkte (5. Semester)

Zielgruppe

Dieser Weiterbildungsmaster richtet sich an Bachelorabsolventen, Berufsleute des mittleren Kaders und Entwickler, die ihre wissenschaftlichen, fachlichen und organisatorischen Kompetenzen in der Entwicklung von komplexen mechatronischen Produkten erweitern und vertiefen wollen.

Zulassung

Zugelassen sind Personen

  • mit einem ersten berufsqualifizierenden technischen Hochschulgrad (Diplom FH oder UNI, BSC, BEng, oder gleichwertigem Abschluss) in Systemtechnik NTB, Maschinenbau, Elektrotechnik bzw. fachlich verwandten Studiengängen

oder 

  • mit einem Abschluss einer höheren Fachschule (HF/TS) oder einer österreichischen HTL mit sehr gutem Studienerfolg und mindestens zwei Jahren Praxiserfahrung.

Sie bringen eine andere Vorbildung mit? Falls Sie die Aufnahmebedingungen nicht erfüllen, jedoch eine adäquate Berufserfahrung im Bereich des Themengebiets vorweisen können, ist eine Aufnahme «sur Dossier» möglich. Gerne führen wir ein persönliches Gespräch. 

Die Absolventinnen und Absolventen 

  • kennen Sensoren und Aktoren, die in der Mechatronik  verwendet werden, und können diese auswählen, dimensionieren und in ein mechatronisches System sinnvoll integrieren;
  • können beliebige mechatronische Systeme und Systemkomponenten in Modellen abbilden und die Systeme als Ganzes modellieren und simulieren;
  • sind in der Lage, durch die Simulation Systemgrößen zu bestimmen, zu interpretieren und geeignete Regelungsverfahren auszuwählen und Regelungsparameter zu dimensionieren;
  • können die Entwicklung mechatronischer Systeme und deren Komponenten mit den dafür geeigneten Verfahren durchführen oder anleiten;
  • sind fähig,  Automatisierungseinrichtungen  und  deren Komponenten (Prozessrechner, Aktorik, Sensorik, Bussysteme, Netzwerke, HMI) zur Steuerung von Geräten, Maschinen und Prozessen zu konzipieren und anzuwenden;
  • können mit Hilfe des Beschreibungsmittels «Petrinetze» Prozesse modellieren;
  • können den Einsatz verschiedener Robotertypen zusammen mit Peripheriegeräten und Sensoren planen und die Realisierung im Labor durchführen;
  • verstehen den Roboter als flexible Automatisierungskomponente und überblicken und verstehen die Teilsysteme des Roboters;
  • kennen den Einsatz von Visionssystemen in der Robotik;
  • können die Kinematik des Roboters berechnen;
  • sind in der Lage, selbständig eine anspruchsvolle Automatisierungseinrichtung in Teamarbeit zu konzipieren, zu planen und mit allen Komponenten zu realisieren;
  • haben einen Überblick über die verschiedenen inhaltlichen Auslegungen von Embedded Systems;
  • sind in der Lage abzuschätzen, ob und welche Embedded Systems zur Lösung von mechatronischen Problemen einzusetzen sind;
  • sind mit der Entwicklung, der schnellen Prototyperstellung, Implementierung und Verifizierung von Embedded Systems vertraut;
  • besitzen die Fähigkeit, Echtzeitsoftware und hardwarenahe Software zu entwickeln und zu implementieren;
  • können in der Praxis auftretende Deformations- und Beanspruchungsprobleme analysieren und Lösungen dazu ausarbeiten;
  • verstehen die Grundlagen der Kinematik bzw. Kinetik im Hinblick auf deren Anwendung in der Mechatronik 
  • kennen die wichtigsten Funktionsgruppen marktgängiger Mikrocontroller;
  • sind vertraut mit den wichtigsten Peripheriebausteinen und sind in der Lage, diese Bausteine in ein einfaches Mikrocontrollersystem zu integrieren;
  • kennen die wichtigsten Leistungshalbleiter, Schaltungen zu deren Ansteuerung und die Grundschaltungen zur Ansteuerung von elektrischen Antrieben;
  • kennen die wichtigsten Operationsverstärkerschaltungen zur Signalkonditionierung und Signalerzeugung und können diese Schaltungen als Teil eines mechatronischen Systems praktisch umsetzen und anwenden;
  • können die Liquiditätssituation einer Unternehmung prüfen und einschätzen und kennen alternative interne wie externe Möglichkeiten der Finanzierung von Unternehmen;
  • verfügen über grundlegende Kenntnisse zum strukturellen Aufbau von Unternehmen und sind in der Lage, die Gestaltungswege der Führungsorganisation kritisch einzuschätzen;
  • kennen die verschiedenen fluidtechnischen und e-elektrischen Antriebssysteme (Servohydraulik/ Servopneumatik) und können diese auswählen sowie einsetzen;
  • verfügen über das Wissen betreffend Einbettung von Servo-Aktoren in mechatronische Systeme und kennen die grundlegenden Eigenschaften von geregelten Aktoren;
  • sind in der Lage an anspruchsvollen Projekten im Bereich der Produktentwicklung in der Mechatronik mitzuarbeiten oder diese fachlich und organisatorisch zu leiten;
  • sind in der Lage an Forschungsthemen mitzuarbeiten, in denen neue Aufgabenfelder der Mechatronik erschlossen werden und bisher messtechnisch nicht überwachte und nicht geregelte mechanische Systeme durch geeignete Sensorik und Aktorik messtechnisch erfassbar und regelbar gestaltet werden.

Sind Sie unsicher, ob diese Weiterbildung zu Ihnen passt? Wir beraten Sie gerne: kostenlos und unverbindlich.

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