Studienaufbau Ingenieurinformatik

Im Studiengang Systemtechnik mit Vertiefung Ingenieurinformatik gestalten Sie Ihren Stundenplan flexibel mit frei wählbaren Modulen. Studieren Sie in Buchs oder St. Gallen. Mit dem Vollzeit-Studium schliessen Sie in der Regel nach 6 Semestern ab. Mit dem berufsbegleitenden Studium können Sie Ihr Pensum frei an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen.

Studierende der Ingenieurinformatik besuchen nebst den Modulen und Kursen der Studienrichtung auch Grundlagenmodule aus den Bereichen Mathematik, Physik, Mechanik, Werkstoffe / Chemie, Informatik, Elektrotechnik, aber auch ­Kultur und Kommunikation (in Deutsch und Englisch) sowie Betriebswirtschaftslehre.
Der spezifische Teil der Studienrichtung Ingenieurinformatik besteht neben den Modulen Systemtechnik A und B aus einer Bachelorarbeit aus dem Fachgebiet sowie den folgenden Modulen:

Modul Ingenieurinformatik I

  • Konzepte der Programmierung
  • Algorithmen, Datenstrukturen und Entwurfsmuster
  • Rechnerarchitektur
  • Software-Entwicklung: Unified Modeling Language (UML)
  • Datenbanksprache SQL

Modul Ingenieurinformatik II

  • Software Engineering
  • Datenbanken
  • Mikrocontroller
  • Programmieren in C
  • Software-Entwicklung: Testen

Modul Ingenieurinformatik III

  • Betriebssysteme
  • Computerkommunikation
  • Cloud Computing und Web-Programmierung
  • Programmieren in C# / .NET
  • Programmieren in JavaScript

Modul Ingenieurinformatik IV

  • Verteilte Systeme und Internet der Dinge (IoT)
  • Computer-Grafik und Visual Computing
  • IT-Security
  • Programmiersprachen

Als Studierende der Systemtechnik-Studienrichtung Ingenieurinformatik beschäftigen Sie sich mit vielfältigen Facetten einer äusserst interessanten und anspruchsvollen Disziplin. Sie befinden sich an der Schnittstelle zwischen der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Damit schliessen Sie die Lücke zwischen dem Ingenieurwesen und den ständig anwachsenden Anforderungen in der Informationstechnologie. Das Aufgabenspektrum spannt sich vom Entwurf und der Realisierung komplexer eingebetteter Systeme mit parallelen Abläufen, harten Echtzeitanforderungen und spezifischer Hardwareentwicklung bis hin zu vernetzten, verteilten, objekt- und komponentenorientierten Software-Applikationen auf unterschiedlichsten Plattformen wie Mikrocontrollern, Mobilgeräten, Windows- und Linux-Rechnern.
Sie erarbeiten sich in dieser Studienrichtung nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern lernen auch eine methodische, strukturierte und systematische Vorgehensweise für umfangreiche Projekte kennen.