Vier Teams, vier angemeldete Patente

Im Modul «Industrieprojekt» präsentierten Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen dem MedTech-Unternehmen HSE•AG vielversprechende Prototypen.

Zwei Semester lang konnten sich Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der OST - Ostschweizer Fachhochschule als Entwicklerinnen und Entwickler für die Medtech-Industrie bezeichnen: Innerhalb des praxisnahen Moduls «Industrieprojekt» wurden sie vor eine herausfordernde Aufgabe gestellt: Für das in Hombrechtikon angesiedelte Unternehmen HSE•AG sollten neue Verfahren zur Aufbereitung magnetorheologischer Flüssigkeit konzipiert werden. In einem zweiten Schritt sollten die Konzepte als funktionstüchtige Prototypen umgesetzt werden.

Kriterien für Serienherstellung
Das praxisbezogene Industrieprojekt ist ein fester Bestandteil des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der OST. Aufgeteilt in vier Gruppen haben 22 Studierende gezeigt, dass sie bei der Lösungsfindung innovative Ideen entwickeln sowie die erlernten Kompetenzen geschickt in der Praxis anzuwenden wissen. Da es sich um eine Suspension von magnetisch polarisierbaren Partikeln in einer Trägerflüssigkeit handelt, hatten anfangs magnetische Lösungsansätze viel Aufmerksamkeit erhalten. Schliesslich aber haben alle vier Prototypen die Homogenisierung der Suspension auf andere Weise erreicht. Die Studierenden mussten bei der Konzeption sowohl wirtschaftliche Aspekte sowie Kriterien für die Serienherstellung berücksichtigen.

«Erwartungen übertroffen»
Die Abschlusspräsentationen mit Live-Demo bildete den Höhepunkt für die Studierenden. Im Publikum sassen Vertreter des oberen HSE•AG-Managements, Mitarbeitende der HSE•AG sowie Dozenierende der OST. Die Teilnehmenden der HSE•AG waren sich einig, dass die vorgestellten Prototypen ihre Erwartungen übertroffen haben. Gelobt wurde auch das Gesamtpaket aus Prototyp und wirtschaftlichem Ansatz. HSE•AG hat für alle vier Prototypen das Patent angemeldet.