Was Sie schon immer über Systemtechnik wissen wollten

Systemtechnik (oder Systems Engineering) ist ein interdisziplinärer Ansatz, um komplexe technische Systeme in großen Projekten zu entwickeln und zu realisieren. Der Grundgedanke bei Systemtechnik ist, dass ein System mehr als die Summe seiner Subsysteme (bzw. Teile) ist. Ingenieurinnen und Ingenieure der Systemtechnik betrachten deshalb immer die Grundzusammenhänge.

Bachelorstudium Systemtechnik: interdisziplinär zum Erfolg

Am OST Campus Buchs und im Studienzentrum St. Gallen bilden wir Ingenieurinnen und Ingenieure in Systemtechnik aus. Sie schliessen ihr Studium mit einem Bachelor of Science ab. Einige absolvieren bei usn danach auch noch einen Master of Science in Engineering MSE.

Zum Studium Systemtechnik

Zu Besuch in den Instituten des OST Campus Buchs

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Noch mehr Informationen vermitteln  bewegte Bilder mit gesprochenem Text. Schauen Sie sich Projektbeispiele unserer Institute an. Und lernen Sie die Menschen kennen, welche diese betreut haben. Menschen, welche sich auch auf den Kontakt mit Ihnen freuen.

Ansprechpartner Systemtechnik

Leiter Fachabteilung Systemtechnik

+41 58 257 34 41carsten.ziolek(at)ost.ch

Robotik Labor

In einem Rundgang durch das Roboterlabor werden verschiedene Projekte im Bereich der mobilen Robotik vorgestellt. Besucher/innen erleben, wie Roboter für Alterspflege, Gebäudereinigung, Landwirtschaft, Ausbildung und Logistik entwickelt und in Betrieb genommen werden. Forschende erläutern ihre Aktivitäten rund um Roboterentwicklung, Regelung, Lokalisierung, Mapping und Mensch Maschinen Kooperation für Anwendung in Projekten mit Forschungs- und Industriepartnern.

Repräsentanten: Einar Nielsen, Katrin Lohan, Claudia Visentin, Jonas Frei, Romano Hauser, Ueli Scherrer, Markus Wüst

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Mehrkörpersimulation: Ein kräftiges Handwerkszeug

Zwei Beispiele zeigen, wie Mehrkörpersimulationen helfen, reale mechatronische Systeme zu optimieren. Anhand eines Prototyp-Fahrzeugs und einer Seilbahnanlage wird aufgezeigt, wie sich verschiedene Ingenieurdisziplinen wie Konstruktion, Versuch, Simulation und Informatik sinnvoll ergänzen und dabei enorme Produktverbesserungen ermöglichen. Bei diesen Beispielen konnten auch viele Studierende die Verbindung von Theorie und Praxis ideal miterleben.
Repräsentanten: Josef Althaus

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E-Mobilität & Batterieforschung an der OST

Im Competence Center «E-Mobilität und Batterien» werden innovative Lösungen rund um die E-Mobilität entwickelt. Seit 2007 wurden u.a. ein eDumper, das Torque-Vectoring und ein E-Motorrad realisiert.

Für mobile und stationäre Anwendungen werden zudem Batterien entworfen und das Verhalten von Batteriezellen untersucht. Schwerpunkt ist insb. das Thermomanagement, welches u.a. trotz vielen Schnellladungen eine lange Batterie-Lebensdauer ermöglicht.
Repräsentanten: Gerhard Rizzo, Rouven Christen

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Mikrobearbeitung in Glas für photonische Produkte

Im Kompetenzzentrum Photonik werden miniaturisierte optische Komponenten direkt aus dem Glasblock gefertigt. Basierend auf einem CAD Modell werden feinste 3D Strukturen und Bauteile mit einem neuartigen Laserverfahren hergestellt. Damit die fertigen Komponenten die geforderten hohe optischen Oberflächenqualitäten aufweisen, werden am Institut zusätzlich Laserpolierverfahren entwickelt. Wir zeigen Ihnen diese Prozesse in unseren Photoniklabors.
Repräsentanten: Markus Michler, David Bischof, Michael Kahl

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Mikrotechnik - Entwicklung eines Simulators für Herzkranzgefässe

In Kooperation mit dem Zentralschweizer Unternehmen CorFlow Therapeutics sowie den Unispitälern Bern und Zürich wird im Institut IMP ein Simulator entwickelt, der die für Herzinfarktpatienten wichtigen Funktionen der Herzkranzgefässe abbilden kann. Es handelt sich um fluidmechanisches mit mikrotechnischen Verfahren hergestelltes Modell, in dem die Funktionen abgebildet und simuliert werden können, um die Verabreichung von Wirkstoffen und Medikamenten optimal verstehen und dosieren zu können.
Repräsentanten: Samuel Huber, Cornelia Nef

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Das Kompetenzzentrum Materials unterstützt im Kampf gegen Corona

Die Liechtensteiner Firma Coobx entwickelte einen sogenannten Abstrichnehmer für Covid Tests im 3D- Druckverfahren. Dabei setzt das Unternehmen neu einen Polymer-Werkstoff ein, dessen Produkteignung am Kompetenzzentrum Materials nachgewiesen wurde. Die Präsentation zeigt rund um diesen Nachweis die eingesetzte Infrastruktur und Prüftechnologie (Präparation, Polarisationsmikroskopie, IR Spektrometrie, mechanische Prüfverfahren, Rasterelektronenmikroskopie) sowie die damit gewonnenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen.
Repräsentanten:  Kerstin Kern

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Produktionsmesstechnik - Genauigkeit in allen Dimensionen

Ein Kunde besucht den Campus Buchs und möchte ein Endmass nach allen Regeln der Kunst ausmessen, um es für hochgenaue Dichtebestimmungen verwenden zu können. Im Institut IMP werden die Dimensionen mit einem Koordinatenmesssystem ermittelt, die Oberflächenrauheit bestimmt sowie die exakten Kantenformen mit einem optischen Messgerät ausgemessen. Die Präsentation zeigt die grosse Infrastruktur und hohe Kompetenz, die erforderlich ist, um derartige scheinbar einfach klingende Fragestellungen zu beantworten.
Repräsentanten: Michael Marxer

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Wärmepumpen-Testzentrum und thermische Systeme 

Das akkreditierte und international bekannte Wärmepumpen-Testzentrum Buchs (WPZ) liefert durch seine Labormessungen Daten an unterschiedlichste Stakeholder, bis hin zum Endkunden, der auf der Webseite einen Vergleich der geprüften Anlagen durchführen kann. Das WPZ führt aber auch Feldmessungen durch, um die Qualität der Wärmepumpenanlagen im Feld aufzuzeigen und zu garantieren. Sie zeigt, dass eine der grossen Herausforderungen beim Schall liegt, hierzu gibt es interessante Forschungsprojekte am IES.  Das IES bietet zudem als Weiterbildung den MAS in Energiesysteme an.
Repräsentanten: Mick Eschmann

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Innovative Ladesysteme für die Elektro-Mobilität

Die Leistungselektronik ist eine Schlüsseltechnologie im Hinblick auf die Energiewende. Dazu gehört die Ladetechnik für Elektrofahrzeuge, mit dem Ziel die Ladezeit stetig zu verkürzen oder mit drahtloser Energieübertragung den Komfort zu steigern. Elektromobilität muss mittelfristig aus erneuerbaren Quellen versorgt werden. Der Solarmessstand am IES liefert eine langjährige Datenbasis zur Prognose von Photovoltaikerzeugung in lokalen Netzen.
Repräsentant: Kurt Schenk

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Sensoren und Aktuatoren in vielfältigen Anwendungen

Das Instituts ESA entwickelt praxisorientierte analoge und digitale Elektroniklösungen in einem stark interdisziplinären Umfeld. Anwendungsfeld ist schwerpunktmässig die intelligente Sensorik und Aktorik. Hauptkompetenzen sind, neben der klassischen Schaltungstechnik, die Mess- und Sensor-Elektronik, Embedded Systems, Optoelektronik, Hochfrequenzelektronik und EMV. Das Institut pflegt ein Netzwerk aus der Elektronikindustrie in der Wirtschaftsregion Alpenrhein/Bodensee und fördert die Sichtbarkeit der Elektronik-Kompetenz der OST in Bildung und Forschung.
Repräsentanten: Rene Grabher. Samuel Ruggli

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EMV- und HF-Labor, Elektrische Messtechnik

Die Labore für EMV und HF-Technik erarbeiten Lösungen für messtechnische Problemstellungen und bieten entwicklungsbegleitende Beratung zu Fragen der EMV, sowie Design von Hochfrequenzsystemen. Wir forschen in den Bereichen der elektrischen Materialprüfung, RADAR- Anwendungen, Übertragungstechnik. Wir entwickeln Messsysteme und dank unseren gut ausgerüsteten Laboren können wir für unsere Kunden Mess-Dienstleistungen und Beratungen anbieten.
Repräsentanten: Adrian Weitnauer, Tindaro Pittorino

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Mehrwert durch Mathe – Digitalisierung in der Praxis

Das Institut für Computational Engineering ICE unterstützt Sie dabei, Digitalisierung für Ihre Aufgaben einzusetzen. Das geschieht einerseits im Bereich Modellierung und Simulation, wo Prozesse und Produkte virtuell, d.h. mit Computermodellen, untersucht und optimiert werden. Zum anderen helfen wir, mit Methoden der Künstlichen Intelligenz Wissen aus Daten zu generieren. In diesem Beitrag zeigen wir zwei Beispiele aus der Praxis.

Repräsentanten: Michael Schreiner, Klaus Frick, Christoph Würsch

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Intelligente Software für autonome Roboter

Autonome Roboter müssen in der Lage sein zuverlässig zu navigieren und auf Veränderungen in der Umgebung zu reagieren. In diesem OpenLab zeigen wir, wie wir diese Aufgabe für unseren Industriepartner, die KEMARO AG, gelöst haben. Wir geben Einblicke in die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Informatik (Institut INF) und Robotik (Institut EMS) welche zu einer marktführenden Lösung führte.
Repräsentant Marco Lehmann

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Eine Schnittstelle, die man gerne teilen möchte

Die 4. Industrielle Revolution ist geprägt von Vernetzung und Autonomisierung. Ziel des Projekts «Retrofit» ist es ältere Werkzeugmaschinen (sog. legacy equipment) so aufzurüsten, dass sie in einem Industrie 4.0 Umfeld mittels OPC-UA Schnittstelle eingebunden bzw. vernetzt werden können. Über diese Schnittstelle werden die erfassten Daten mit anderen Systemen im Unternehmen geteilt, um horizontale und vertikale Integration zu ermöglichen.
Repräsentant:  Thomas Liebrich, Rene Pawlitzek

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Ingenieurinnen und Ingenieure für den digitalen Wandel

Wie sieht Produktion im Zeitalter von Industrie 4.0 aus? Wie behalte ich als Ingenieurin und Ingenieur den Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette? An der Hybriden Lernfabrik der OST bekommen Studierende der Systemtechnik die Antworten aus erster Hand. Gemeinsam mit starken Partnern aus der Industrie gestalten wir den digitalen Wandel pragmatisch und mit Augenmass. Wir begrüssen Sie herzlich zu einem Rundgang.

Repräsentanten Raphael Bernhardsgrütter, Bruno Meile, Matthäus Alberding

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Teil- und voll-immersive Virtual Reality am Campus Buchs 

Zur effizienten Produktentwicklung und Präsentation ergeben sich durch den Einsatz von Virtual Reality in der Industrie und Forschung äusserst spannende Möglichkeiten. Wir stellen zwei verschiedene Technologien für die VR Zusammenarbeit vor, welche wir am Campus Buchs beherrschen und fördern:

  • die gemeinsame Diskussion von 3D Plänen vor der Power Wall
  • das gemeinsame Eintauchen in eine Welt mit VR Headsets

Repräsentanten: Markus Wüst, Laszlo Arato

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